NE-Metalle

NE-Metalle werden im Vergleich zu Stahl nur in geringer Masse verarbeitet,
sind aber mittlerweile aufgrund ihrer Eigenschaften in vielen Bereichen unverzichtbar.

Sie lassen sich aufgrund ihrer Dichte in zwei Gruppen einteilen:
Leichtmetalle (z.B. Aluminium, Titan) und Schwermetalle (z.B. Kupfer, Zinn, Zink, Nickel, Chrom Blei).

 

 

Aluminium

Aluminium ist ein chemisches Element und das häufigste Metall (ca. 8%) in der Erdkruste. Es kommt aber nicht rein vor, sondern fast immer in Verbindung mit Sauerstoff. Die Gewinnung von Aluminium ist ein mehrstufiger Prozess, bei dem, in Abhängigkeit von der gewünschten Werkstoffqualität, ein hoher Aufwand betrieben werden muss.

Vorteile von Aluminium

Vorteile von Aluminium

Gute Umformbarkeit

Die vorzügliche Umformbarkeit ermöglicht die Herstellung von Aluminiumprofilen mit nahezu beliebig komplexen Querschnittsformen durch Strangpressen. Aber auch mit fast allen anderen üblichen Verfahren des Kalt- und Warmumformens lassen sich Halbzeuge und Formteile aus Aluminiumwerkstoffen herstellen. 

Gute Spanbarkeit

Aluminiumwerkstoffe sind gut spanbar, besonders die speziellen Automatenwerkstoffe. Wegen der möglichen hohen Schnittgeschwindigkeiten ergeben sich durchweg kurze Bearbeitungszeiten.

Gute Eignung für Verbindungsarbeiten

Alle üblichen Verfahren zum Stoffverbinden sind bei Aluminiumwerkstoffen anwendbar. Schmelzschweißen erfolgt meist mit Schutzgasschweißverfahren. Kleb- und Klemmverbindungen haben eine große Bedeutung.

Vielseitige Oberflächentechnik

Aluminiumwerkstoffe erlauben die Anwendung einer Vielzahl allgemeiner oder werkstoffspezifischer Verfahren zum Erzielen dekorativer Wirkungen, erhöhter Beständigkeit, verbesserter Oberflächenhärte, Abriebfestigkeit usw.

Gute optische Eigenschaften

Hohes Reflexionsvermögen für Licht- und Wärmestrahlung und entsprechend geringe Absorption kennzeichnen metallblanke Aluminiumoberflächen. Durch geeignete Oberflächenbehandlung können Reflexion und Absorption in weiten Grenzen verändert werden.

Magnetische Neutralität

Alle Aluminiumwerkstoffe sind frei von Ferromagnetismus.

Leichtgewicht

Wegen des geringen Gewichts (Dichte 2,7 g/cm3) wird Aluminium häufig im Karosserie-, Flugzeug-, Maschinen- und Messebau verwendet.

Funkenfreiheit, Unbrennbarkeit

Aluminiumwerkstoffe ergeben normalerweise keine Schlagfunken und sind unbrennbar, auch ihre Späne brennen nicht. Lediglich feinste Aluminiumteilchen können – wie andere Stäube auch – unter bestimmten Voraussetzungen explodieren.

Lange Haltbarkeit

Die Oxidschicht, die beim Kontakt mit Luft und Wasser entsteht, schützt das Material vor Korrosion und macht es dadurch extrem langlebig.

Wiederverwertbarkeit

Aluminium ist ohne Qualitätsverlust recyclebar und daher ein Werkstoff mit Zukunft

Wo wird Aluminium verwendet?

Wo wird Aluminium verwendet?

Aluminium wird in vielen Bereichen eingesetzt:

  • Werkzeuge
  • Maschinen und Maschinenteile
  • Vorrichtungsbau, Formenbau
  • Apparatebau
  • Fahrzeug- und Schiffsbau
  • Luft- und Raumfahrt
  • Druckbehälter
  • Silobau
  • Behälter für Getränke und Lebensmittel
  • Elektronik
  • Bauingenieurwesen
  • Optik und Lichtwesen
  • Verpackungsindustrie

Kupfer

Kupfer ist an der Erdrinde im Durchschnitt nur mit etwa 0,01% beteiligt und liegt ebenfalls nicht rein vor. Die Gewinnung von Kupfer ist ein mehrstufiger Prozess, wobei der zu betreibende Aufwand entscheidend von den Antworten auf die Frage abhängt, ob der Werkstoff leitfähig sein soll und welchen Reinheitsgrad er besitzen muss.

 

Eigenschaften

Eigenschaften

  • Kupfer zählt mit seiner Dichte von 8,8 g/cm3 zu den Schwermetallen.
  • Unlegiertes Kupfer besitzt eine hohe elektrische und thermische Leitfähigkeit und findet deshalb besonders als Leiterwerkstoff in der Elektrotechnik oder für Kühlelemente Verwendung.
  • Wegen seiner guten plastischen Verform- und Zerspanbarkeit lässt sich Kupfer ausgezeichnet zu Bändern, Rohren, Profilen usw. verarbeiten.
  • Kupfer besitzt eine sehr gute Korrosionsbeständigkeit.

Kupfer-Zink-Legierungen (Messinge)

Kupfer-Zink-Legierungen (Messinge)

Sie besitzen eine hohe Korrosionsbeständigkeit und lassen sich im Allgemeinen gut durch Gießen, Zerspanen und Kaltumformen bearbeiten.

Kupfer-Zinn-Legierungen (Bronze)

Kupfer-Zinn-Legierungen (Bronze)

Kupfer-Zinn-Legierungen unterscheiden sich von den Messingen vor allem durch bessere mechanische Eigenschaften und höheren Korrosionswiderstand. Bis zu einem Zinngehalt von 8% spricht man von Knetbronze, die hauptsächlich in Schrauben, Rohre und Bändern Anwendung findet. Die Gussbronze mit mehr als 8% Zinngehalt zeichnet sich durch eine höhere Verschleißfestigkeit aus und findet Anwendung bei der Herstellung hochbeanspruchter Gleit- und Getriebeelemente.

Kupfer-Aluminium-Legierungen

Kupfer-Aluminium-Legierungen

Bis zu einem Anteil von 8% Aluminium sind die Legierungen gut kaltumformbar bei guter Zähigkeit, oberhalb von 8% besitzen die Legierungen eine gute Warmumformbarkeit, sind hochfest und verschleißbeständig bei guter Korrosionsbeständigkeit.

Kupfer-Nickel-Legierungen

Kupfer-Nickel-Legierungen

Diese Legierungen werden als Widerstands-, Plattier- und Münzwerkstoff verwendet. Ihre Korrosionsbeständigkeit gegenüber Wässern (Fluss-, See- und Industrieabwasser) ist hervorragend.

Kupfer-Nickel-Zink-Legierungen (Neusilber)

Kupfer-Nickel-Zink-Legierungen (Neusilber)

Bei dieser Legierung wird das teure Kupfer durch das günstigere Zink teilweise ersetzt, wodurch die Korrosionsbeständigkeit aber stark herabgesetzt wird.

Titan

Ein Werkstoff, der zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist Titan. Mit einer Dichte von 4,5 g/cm3 zählt Titan noch zu den Leichtmetallen. Es weist eine hohe Festigkeit und eine ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit auf. Reintitan und Titanlegierungen werden gerne in der Luft- und Raumfahrt, in der Medizintechnik zur Herstellung von Implantaten und im chemischen Apparatebau eingesetzt. Nachteile sind jedoch, dass der Werkstoff bei dauernder Belastung unter höheren Temperaturen seine Festigkeitseigenschaften verringert. Ebenso ist die Verarbeitung von Titan problematisch, da Schweißen nur im Vakuum oder unter Schutzgas möglich ist.

Ihr direkter Kontakt zu den NE-Metallen

Karlsruhe

Tel  +49 (0) 7 21/62 92-400
Fax +49 (0) 7 21/62 92-444

Frankfurt

Tel  +49 (0) 69 / 94 21 45-0
Fax +49 (0) 69 / 42 40 61

St. Ingbert

Tel  +49 (0) 68 94/8 93-0
Fax +49 (0) 68 94/8 93-35

Plochingen

Tel  +49 (0) 71 53/5 59 95-0
Fax +49 (0) 71 53/5 59 95-55

Wir stehen gerne telefonisch für Sie zur Verfügung.
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ne-metalle(at)eisen-schmitt.de

Produktkatalog NE-Metalle

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